Gästebuch
Infos für die Presse
Sie sind hier: Kölner Netzwerk Schülerfirmen / Nachhaltigkeit in Schülerfirmen
Reparieren statt Wegwerfen
Verwendung regionaler Produkte
Holz als nachwachsender Rohstoff
Kunst aus Wegwerfartikeln

Die Schülerfirma im Kontext einer Bildung für nachhaltige Entwicklung - ein etwas anderes Konzept

Das Konzept der Schülerfirmen

Das pädagogische Konzept „Schülerfirma“ bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich im Schutzraum der Schule realitätsnah und praxisorientiert beruflich „auszuprobieren“. Eine Schülergruppe gründet ein Unternehmen – kein "echtes", aber es werden reale Produkte oder Dienstleistungen angeboten, gegen richtiges Geld. Um das nach außen deutlich werden zu lassen, wird der betriebswirtschaftlich und juristisch anders belegte Begriff „Schülerfirma“ anstelle von „Schülerunternehmen“ verwendet. Die Schülerfirma agiert vorwiegend im Schulumfeld und in einem solch kleinen Rahmen, dass sie keine Konkurrenz zu gewerblichen Unternehmen darstellt. Schülerfirmen sind rechtlich gesehen keine Unternehmen, sondern schulische Veranstaltungen.

Dennoch werden die Strukturen von Schülerfirmen den betrieblichen Realitäten angepasst. Schülerinnen und Schüler wählen gemeinsam eine passende Unternehmensform aus, die ihnen dabei hilft, inner- und außerbetriebliche Entscheidungen zu strukturieren. Dazu müssen die Schülerinnen und Schüler sich auch mit Fragen betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge auseinandersetzen. Anteile der Hauptfächer Deutsch, Mathematik sowie der naturwissenschaftlichen Fächer Biologie, Chemie und Physik, usw. werden in der Schülerfirmenarbeit so eingebettet, dass im schulischen Lernen für die Schülerinnen und Schüler Anwendungsbezüge sichtbar werden. Diese motivieren und sind durch einen klaren Zukunftsbezug im Sinne der Berufs- und Lebensorientierung sehr hilfreich.


Schülerfirmen und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Tatsächlich kann nur jeder dritte Deutsche einer aktuellen Umfrage zufolge Nachhaltigkeit definieren. 24 Prozent ist deren Bedeutung völlig schleierhaft - besonders in der Altersgruppe der 14- bis 19-Jährigen weiß fast die Hälfte der Befragten überhaupt nichts mit dem Begriff anzufangen. Geht es jedoch um konkrete Themen der Nachhaltigkeit, wie Umweltschutz oder Verantwortung für folgende Generationen, haben wiederum fast alle Menschen klare Vorstellungen davon.“ (www.zukunftsprojekt-erde.de/das-wissenschaftsjahr/was-ist-nachhaltigkeit)

Viele Schülerfirmen arbeiten im sozialen Bereich oder bieten Dienstleistungen im ökologischen Umfeld an. Andere Schülerfirmen handeln mit FairTrade-Produkten, oder spenden einen Großteil ihrer Gewinne an Hilfsprojekte im Sinne des „Eine-Welt-Gedankens“. An Engagement in diesem Bereich mangelt es also nicht, nur verbinden die meisten Jugendlichen diese einzelnen Aspekte nicht mit dem Begriff Nachhaltigkeit.

Wenn alle Einzelaspekte von Nachhaltigkeit - wirtschaftliche, ökonomische und soziale - in einen Zusammenhang gebracht werden, dieser untersucht und daraus Verbesserungsmöglichkeiten entwickelt und umgesetzt werden, kann man eine nachhaltige Entwicklung feststellen.

Viele Schülerfirmen arbeiten nachhaltig,...
...ohne den Begriff überhaupt zu kennen.

BNE als aktiver und transparenter Prozess

Der Begriff „nachhaltige Schülerfirma“ vermittelt den Eindruck, Nachhaltigkeit sei ein Ziel, das erreicht und damit „abgehakt“ werden kann. Nachhaltigkeit bedeutet aber, dass soziales und ökologisches Handeln permanent mit den wirtschaftlichen Zielen abzugleichen ist. Somit müssen nachhaltige Schülerfirmen für sich abklären, welche unternehmerischen Ziele sie haben und dies auch nach außen hin deutlich machen.

Auch in vielen Wirtschaftsunternehmen werden Alternativen gesucht, die wirtschaftlichen Ziele eines Unternehmens nicht nur über die Gewinnmaximierung zu definieren, sondern auch soziale und ökologische Gesichtspunkte mess- und somit auch für den Unternehmenserfolg bewertbar zu machen.

Die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Ziele können in Form eines gemeinsam von den Schülerinnen und Schülern entwickelten Leitbildes oder einer gemeinsamen Erklärung beschrieben werden, an der alle Handlungen der Schülerfirma immer wieder neu ausgerichtet werden können. Dadurch wird Nachhaltigkeit als Prozess erfahrbar und transparent gestaltet.

Dabei können diese Gesichtspunkte auch zeitlich und räumlich erweitert werden, so dass Fragen der Generationsgerechtigkeit, der Lebensqualität zukünftiger Generationen, des sozialen Zusammenhalts und eine Sensibilisierung für die internationale Verantwortung in diesen Prozess miteinbezogen werden.

In dem Moment, in dem die in Schülerfirmen engagierten Jugendlichen Nachhaltigkeit als Prozess begreifen, ergibt sich immer wieder die Notwendigkeit, sich mit den Wechselwirkungen ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte auseinanderzusetzen. Wird die Schülerfirma um neue Mitglieder erweitert, müssen diese in das Konzept der Nachhaltigkeit eingearbeitet werden, und nehmen ab sofort aktiv an der fortlaufenden Entwicklung teil.

Eine Schülerfirma, die zum Beispiel ökologische Produkte verkauft, muss dadurch nicht automatisch nachhaltig sein, wenn die inneren Strukturen der Schülerfirma nicht nachhaltig sind. Von „oben“ verordnete ökologische Verantwortung wird dem Anspruch einer nachhaltigen Schülerfirma nicht gerecht werden können. Erst wenn Schülerfirmen bereit sind, gemeinsam alle Bereiche ihrer Arbeit unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu betrachten und aus diesen Ergebnissen Verbesserungsvorschläge zu entwickeln und diese umzusetzen, ist eine nachhaltige Entwicklung gegeben.

Im Gegenzug muss bei einer Bewertung der Nachhaltigkeit auf diese Entwicklungsprozesse geachtet werden und nicht auf mögliche Ergebnisse, da diese so unterschiedlich sein können, wie die Schülerinnen und Schüler es in ihren Schülerfirmen sind. Unterschiedliche Schülerfirmen werden bei gleicher Ausgangslage andere Lösungswege für sich entdecken. Bei einer reinen Betrachtung der Umsetzungsergebnisse kann dann schnell eine Lösung als „besser“ angesehen werden. Dies wäre nicht im Sinn eines individualisierten Entwicklungsprozesses der Schülerfirmen und würde sich langfristig als demotivierend erweisen.

Beispiele für Fragenstellungen
im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Schülerfirmenarbeit:


Beschaffung

interne Prozesse

Absatz


 

 

Ökologie

Wie werden ökologische Gesichtspunkte bei unseren Lieferanten berücksichtigt?

Welche Ressourcen werden für die Herstellung/ Lieferung verbraucht?

Welche Schadstoffe entstehen bei der Herstellung und dem Transport unserer Beschaffungsgüter und wie können wir sie verringern?

Wie werden bei uns selbst ökologische Gesichtspunkte einbezogen?

Welche Ressourcen verbrauchen wir im Herstellungsprozess?

Wie nutzen wir unsere Produktionsabfälle?

Welche Schadstoffe entstehen bei unserer Produktion und wie können wir sie verringern?

Welche ökologischen Gesichtspunkte beachten unsere Kunden?

Welche Ressourcen werden bei der Nutzung unserer Produkte verbraucht?

Wie langlebig sind unsere Produkte?

Was geschieht mit unseren Produkten, wenn sie nicht mehr genutzt werden?




Ökonomie

Wo kommt unser Kapital her, mit dem wir arbeiten?

Wie werden bei der Kapitalbeschaffung ökologische und soziale Gesichtspunkte berücksichtigt?

Wie sind diese Prozesse dokumentiert?

Wie gewinnen wir neue Mitarbeiter?

Mit welchen Lieferanten könnten wir kooperieren?

Was bedeutet für uns „wirtschaftlicher Erfolg“?

Wie hilft uns unsere Unternehmensform, diese Erfolge umzu-setzen?

Wie werden unsere Gewinne verwendet?

Wie dokumentieren wir unsere Entscheidungen und Ergebnisse?

Mit welchen anderen Schülerfirmen/ Unternehmen könnten wir kooperieren?

Wie schulen wir unsere neuen Mitarbeiter?

Wie vertreiben wir unsere Produkte?

Wie bewerben wir unsere Produkte und wie gewinnen wir (Stamm-)Kunden?

Wie präsentieren wir uns in der Öffentlichkeit und wie wollen wir gesehen werden?

Wie informieren wir unsere Kunden über unsere Entscheidungen und Prozesse?

Mit welchen Kunden könnten wir kooperieren?



soziale Gerechtigkeit

Wie wird bei unseren Lieferanten soziale Gerechtigkeit umgesetzt?

Wie wird bei unseren Lieferanten die Arbeitssicherheit umgesetzt?

Wer entscheidet bei unseren Lieferanten und sind diese Prozesse demokratisch?

Wie werden bei unseren Lieferanten Fragen der Gleichberechtigung der Geschlechter, sowie der kulturellen Vielfalt umgesetzt?

Wie werden bei unseren Lieferanten die Arbeitsschutz-bestimmungen umgesetzt?

Wie wird bei uns soziale Gerechtigkeit umgesetzt?

Wie achten wir selbst auf die Arbeitssicherheit?

Wer entscheidet bei uns selbst und wie demokratisch sind unsere eigenen Prozesse?

Wie werden bei uns selbst Fragen der Gleichberechtigung der Geschlechter, sowie der kulturellen Vielfalt umgesetzt?

Wie werden bei uns selbst die Arbeitsschutzbestim-mungen umgesetzt?

Wie können unsere Produkte dabei helfen, die soziale Gerechtigkeit zu steigern?

Wie setzen wir Aspekte der sozialen Gerechtigkeit bei unseren Kunden um?

Wie können unsere Produkte dabei helfen, Fragen der Gleichberechtigung der Geschlechter, sowie der kulturellen Vielfalt umzusetzen?

Welchen Einfluss haben unsere Kunden auf die Entwicklung unserer Produkte?

Abbildung 1:
Fragestellungen im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Schülerfirmenarbeit, ConAction e.V. 2012

Bei der Entwicklung von nachhaltigen Qualitätskriterien für die Schülerfirmenarbeit ist es von unschätzbarem Wert, wenn die Beispiele der Erlebniswelt der Schülerinnen und Schüler entnommen sind und von diesen persönlich nachvollzogen werden können. Füllt man Begriffe wie Generationengerechtigkeit, Resourcenverteilung, Energieeffizienz und Reinvestitionen von Unternehmensgewinnen mit Praxisbeispielen aus dem Alltag der Jugendlichen, werden diese Begriffe anfassbar und dienen dazu, die Lerninhalte auf Dauer präsent zu halten und zu sichern.

Nachhaltige Schülerfirmen als Raum für Kompetenzentwicklung

Kompetenzen können nicht erlernt, sondern nur vom Einzelnen selbst erworben werden. Der Kompetenzerwerb setzt einen Prozess der individuellen Auseinandersetzung und der aktiven Aneignung voraus. Bedingung dafür ist ein entsprechender Rahmen, in dem diese Aneignung stattfinden kann (siehe dazu Lison, Sarah u. Braunisch, Matthias; Grundlagen der Kompetenzentwicklung, ConAction e.V. 2011).
Schülerfirmen mit einem komplexen Anspruch an Nachhaltigkeit einerseits und einer aktiven und attraktiven Arbeit in einer Schülergruppe andererseits bieten einen anregenden Rahmen für den Kompetenzerwerb.

Abbildung 2: Raum für Kompetenzentwicklung, ConAction e.V. 2012

Neben der aktuellen Aufgabenstellung ist die zwischenmenschliche Lernatmosphäre von großer Bedeutung. Eine humanistisch geprägte Haltung des Lehrenden gegenüber den Lernenden und eine von gegebenseitigem Respekt geprägte Beziehung zueinander sind dafür Voraussetzung. Die Betrachtung des Lernenden durch den Lehrenden soll auf seine Stärken ausgerichtet sein und nicht auf dessen Defizite. Diese Selbstwirksamkeit bedeutet für Schülerinnen und Schüler, dass sie ein Gefühl dafür entwickeln sollen, erfolgreich zu sein und "den Glauben an die eigenen Fähigkeiten" (vgl. hierzu Müller, 2008)  aufbauen können, also spüren, dass sie (selbst)wirksam sind („Das Konzept der Selbstwirksamkeit nach Bandura besagt, dass der entscheidende Erfolgsfaktor für menschliches Handeln weniger mit Intelligenz, Wissen oder Können zu tun habe, als vielmehr mit der persönlichen Überzeugung, aus eigener Kraft etwas bewirken zu können.“ Fuchs 2005).

Ebenso wichtig, wie das Augenmerk auf Stärken anstatt auf Defizite zu richten, ist das Praktizieren einer positiven Fehlerkultur. Wer Mut hat, Fehler zu machen, hat auch Mut, etwas Neues auszuprobieren. Im Rahmen kompetenzorientierter Lernarrangements müssen Lernende Fehler machen dürfen. Raum für Fehler sollte eigens eingeplant werden, damit diese als Grundlage für weitere Lernprozesse genutzt werden können. Fehler müssen in einer positiven Fehlerkultur als integrativer Bestandteil von Lernprozessen angesehen werden.

Grundsätzliche Gestaltungsmerkmale kompetenzorientierter Lernarrangements sind…

motivierende Themenbereiche, die aktives Lernen und das Vorwissen von Schülern einbeziehen.

eine grundsätzliche Schülerorientierung, die eine große Partizipation der Schüler am Lernprozess ermöglicht.

ein ausgewogenes Verhältnis von Theorie und Anwendungsmöglichkeiten.

problemorientierte Aufgabenstellungen, die auf Alltagserfahrungen der Lernenden aufbauen.

Lernarrangements, die auf Lerngemeinschaften setzen. So erfahren die Schüler das Lernen als gemeinsam getragenen, aktiven Prozess.

reflexive Elemente, die das Gelernte nachhaltig sichern.

projektorientierte Aufgabenstellungen, die Lernprozesse überfachlich, meist arbeitsteilig und somit kooperativ organisieren

Nachhaltige Schülerfirmen als Motor der Schul- und Unterrichtsentwicklung

Bereits 1992 wurden auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro in der Abschlusserklärung konkrete Empfehlungen ausgesprochen, wie die Verankerung der nachhaltigen Entwicklung innerhalb der Bildungslandschaften der einzelnen Nationen umgesetzt werden kann und soll:

"...den Bildungsbehörden wird empfohlen, mit entsprechender Hilfestellung durch lokale Gruppen oder nichtstaatliche Organisationen für alle Lehrkräfte, Verwaltungsfachleute und Bildungsplaner sowie für alle Pädagogen des nichtformalen Bereichs in allen Sektoren berufsvorbereitende und berufsbegleitende Weiterbildungsprogramme zu unterstützen oder aufzustellen, die sich mit Inhalt und Methodik der Umwelt- und Entwicklungserziehung befassen, wobei sie sich die einschlägigen Erfahrungen nichtstaatlicher Organisationen zunutze machen sollten..." (aus:  AGENDA 21, Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung Rio de Janeiro, Juni 1992, Artikel 36, S. 330).

In diesem Sinne ist die Arbeit in nachhaltigen Schülerfirmen ein Instrument der Umwelt- und Entwicklungserziehung, das durch die curriculare Anbindung an Unterricht fruchtbaren Input für die Unterrichtsgestaltung geben kann.

Nicht nur in den Kernfächern Mathematik (Kassenbuch, Buchhaltung in Schülerfirmen) und Deutsch (Berichte verfassen, Werbung konzipieren etc.) ergeben sich Überschneidungen mit curricularen Inhalten. Durch Recherchen im Internet, z.B. in der Nachhaltigkeitssuchmaschine Wegreen, die Erarbeitung von eigenen Web-Präsentationen für Schülerfirmen und die Präsentation der Schülerfirmen-Aktivitäten im Internet wird die Medienkompetenz deutlich gesteigert.

Werken und Textilgestaltung können durch die Produktion von Waren einen völlig neuen Stellenwert erhalten. Im Zusammenhang mit Catering-Projekten erhält Hauswirtschaft als Vermittlung zwischen Produkten und Ernährung einen wichtigen Bezug. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Herstellung und der Vertrieb von gesunden und nachhaltigen Produkten bereits ein sehr beliebtes Betätigungsfeld von Schülerfirmen ist.

Durch die Anforderung, die eigenen Aktivitäten immer wieder mit den Nachhaltigkeitskriterien abzugleichen, erhalten Fächer wie Geschichte, Politik oder Sozialwissenschaften eine persönliche Anbindung an die Erlebniswelt der Jugendlichen.

Die Schülerfirmen können über die Implementierung an der Schule hinaus wertvolle Impulse für eine weitreichende Schul- und Unterrichtsentwicklung setzen. Projektorientierter, fächerübergreifender Unterricht im Rahmen der Schülerfirmenarbeit kann als Beispiel für andere Themenbereiche dienen, in denen Unterrichtsinhalte durch explizite Vernetzung das Gelernte nachhaltig verankern.

Die Lehr- und Lernkulturen von Schulen erfahren durch den verstärkten Einsatz projektorientierten Lernens und fächerverbindender Lernarrangements eine wesentliche Veränderung, da die Kooperation von Lehrerinnen und Lehrern auf verschiedenen Ebenen im Vordergrund steht.

Durch die Konzeptionen eines fächerverbindenden Unterrichts an Schulen erweitern Lehrerinnen und Lehrer über die gemeinsame Arbeit an Sachthemen die eigenen fachlichen Horizonte und schaffen so die Grundlage für eine selbstgesteuerte personale Entwicklung. Dies führt zugleich zu einer intensiven Auseinandersetzung über die gemeinsame pädagogische Arbeit an einer Schule und kann diese im Sinne einer neuen Zieldefinition positiv verändern.

Erfolgsfaktor Präsentation in der Öffentlichkeit:
Schülerfirmenpräsentieren sich im Kölner Rathaus

Erfolgsbedingungen für nachhaltige Schülerfirmenarbeit

Schülerfirmen, die sich nachhaltig entwickeln wollen, müssen dies in einem zeitlich unbegrenzten Rahmen machen können.

Diese zeitliche Unbegrenztheit setzt auch voraus, dass eine Schülerfirma sich mit der eigenen Personalentwicklung befasst. Wie können neue MitarbeiterInnen gewonnen und für die Arbeit in der Schülerfirma qualifiziert werden? Können ehemalige MitarbeiterInnen noch beratend helfen und so ihre Erfahrungen weitergeben?

Die schulische Betreuung sollte durch eine Lehrkraft erfolgen, die sowohl selbst an dem Themenbereich der nachhaltigen Entwicklung, als auch an der Geschäftsidee interessiert ist und über einen längeren Zeitraum diese Aufgabe wahrnehmen kann. Bei einem absehbaren Wechsel innerhalb der Betreuung sollte die Nachfolge im Vorfeld geklärt und die neue Lehrkraft frühzeitig eingebunden werden, um sich in die Entwicklungsprozesse einarbeiten zu können. Kooperationen und Netzwerkarbeit sind sehr stark von persönlichen Beziehungen geprägt. Dies kann nur durch eine möglichst hohe Konstanz bei den Betreuungspersonen erreicht werden.

Gesamte Klassen oder Kurse in eine Schülerfirma integrieren zu wollen, ist kontraproduktiv und vernachlässigt die Forderung, an den persönlichen Erfahrungs- und Interessenslagen der Jugendlichen anzuknüpfen. Auch Aufnahme und Betreuung neuer Schülerfirmen-MitarbeiterInnen ist in einem Klassen- oder Kursverbund nicht ohne Aufwand umsetzbar. Wir empfehlen grundsätzlich, Schülerfirmen als Neigungsangebot durchzuführen, das möglichst stufenübergreifend angeboten wird, um soziale Kontakte zu fördern. Außerdem lässt sich bei einer Mischung jüngerer und älterer Teilnehmer die Einarbeitung und Nachfolge leichter in den Alltag von Schüerfirmen integrieren.

Wenn die Schülerfirmenarbeit als Angebot für eine gesamte Gruppe oder Jahrgangsstufe geplant wird, sollte die Gründung mehrerer Schülerfirmen mit unterschiedlichen Geschäftsideen angedacht werden. Schülerfirmen können sich so im Rahmen einer freiwilligen Teilnahme als wirksames Instrument für individualisierte Lernprozesse anbieten. Somit können Schülerfirmen sowohl im Bereich der Benachteiligten- als auch im Bereich der Begabtenförderung eine sinnvolle Bereicherung der schulischen Angebote darstellen.

In dem Moment, in dem eine Schülerfirma sich ernsthaft mit den Aspekten der Nachhaltigkeit auseinandersetzt, sind Spannungen vorprogrammiert. Wenn Schülerfirmen Formen des sozialen Umgangs untersuchen oder Vorschläge zur Energieeinsparung machen, kann dies nicht ohne Folgen für die gesamte Schule bleiben.

Hier muss die Schule die Ergebnisse und Änderungswünsche aufnehmen und an gemeinsam getragenen Lösungen mitarbeiten. Ein Schritt in die richtige Richtung wäre, den Mitarbeitern in Schülerfirmen die Möglichkeit zu geben, ihre Ergebnisse und Vorschläge zum Beispiel auf der Schulkonferenz vorzustellen.

Bei Denkanstößen, deren Umsetzung nicht im Einflussbereich der Schule liegt, kann die Unterstützung der Schulleitung bei der Versendung eines Schreibens an die zuständigen administrativen oder politischen Stellen einen hilfreichen Beitrag leisten.

Strukturelle Einbindung und interne Entscheidungsprozesse

Die Durchführung der Schülerfirmenangebote sollte im Schulprogramm verankert werden, da sie einen wesentlichen Beitrag zur geforderten Projektorientierung darstellt. Dadurch erhalten die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer die notwendige Unterstützung, die sie benötigen, um die Arbeit in der Schülerfirma erfolgreich durchführen zu können.

Die Schülerfirmenarbeit stellt einen wichtigen und auch von offizieller Seite geforderten Beitrag zur Schul- und Unterrichtsentwicklung dar. Diese Arbeit darf nicht auf dem Altar der unterrichtsorganisatorischen und schulischen Notwendigkeiten geopfert werden. Nachhaltige Schülerfirmenarbeit ist Unterricht, sollte als dieser verstanden und sowohl bei Eltern als auch im System Schule als solcher dargestellt werden. Die in einer nachhaltigen Entwicklung entstandenen Kooperationen und Netzwerke müssen gepflegt und in Gang gehalten werden.

Der Ganztagsbetrieb eröffnet neue Möglichkeiten, die Schülerfirmenarbeit zu entzerren und Raum für eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen. Die Betreuung des Ganztagsbetriebs erfolgt hier meist durch externe Träger.

Da nachhaltige Schülerfirmenarbeit unterrichtliche Belange berührt, müssen Schülerfirmen schulische Veranstaltungen bleiben und auch über die Schule koordiniert werden. Bei eine Übernahme von Teilleistungen durch einen externen Träger muss die Erfahrung des Trägers in diesem Bereich und eine sehr enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule und Träger gewährleistet sein. Es bedarf in diesem Fall sehr genauer Absprachen und es werden hohe Anforderungen an die interne Kommunikation gestellt.

Ansonsten könnte es zu einer Abkoppelung der Schülerfirmenarbeit vom schulischen Alltag kommen, mit der Konsequenz, dass die Möglichkeiten der Schul- und Unterrichtsentwicklung, die von Schülerfirmen ausgehen, für die Schulen nicht mehr nutzbar wären. Um dem Anspruch einer nachhaltigen Entwicklunggerecht zu werden, sollte die inhaltliche und konzeptionelle Betreuung stets an den Schulalltag angebunden bleiben.

Die Schülerfirmenarbeit muss den Eltern vorgestellt und erläutert werden. Die Kenntnisse der Eltern über die Bedeutung von projektorientierten Lernformen und der damit einhergehenden Kompetenzförderung sind nur selten so ausgeprägt, dass ein Verständnis vorausgesetzt werden kann. Deshalb ist es wichtig, auch die Elternvertreter frühzeitig in die Planung der nachhaltigen Schülerfirmenarbeit mit einzubeziehen. Die Form der Elternbeteiligung sollte aktiv sein und nicht erst dann einsetzen, wenn alle Entscheidungen getroffen worden sind. So haben auch die Eltern die Möglichkeit, sich mit ihren Erfahrungen und Kontakten in die Schülerfirmenarbeit einzubringen und werden ein höheres Verständnis für die Arbeitsabläufe erhalten.

Eine Schülerfirma muss die Möglichkeit haben, im Rahmen der von ihr gewählten Rechtsform selbst Entscheidungen treffen zu dürfen und diese umzusetzen. Es muss Raum für neue Ideen erhalten werden, damit die Arbeit in der Schülerfirma auch für die nachfolgenden Mitarbeiter attraktiv bleibt. Das kann durch Ausbau oder Veränderung des Produktangebotes oder sogar in der Schaffung neuer Geschäftsbereiche geschehen.

Die Herausforderung, neue Mitarbeiter zu gewinnen und diese zu schulen, aber auch die damit verbundenen Änderungen innerhalb der internen Struktur zu akzeptieren, ist ein wichtiger Lernprozess für die Schülerinnen und Schüler. Es bedeutet für sie, ein Stück ihrer Entscheidungsmöglichkeiten an andere weiterzugeben. Es kann aber später auch auf die Erfahrungen der „ehemaligen“ Mitarbeiter gebaut werden, wenn es gelingt, den Kontakt der Schülerfirma zu ihnen aufrecht zu erhalten.

Schülerfirmen, die zu sehr auf die betreuende Lehrkraft ausgerichtet sind, erreichen vielleicht eine höhere Effizienz, werden aber ihrem pädagogischen Anspruch und den Anforderungen einer nachhaltigen Entwicklung nicht gerecht. Die begleitende Lehrkraft wird immer eine wichtige Rolle spielen, da ihre Meinung automatisch als kompetent angesehen wird. Gemeinsam mit einer größeren rhetorischen Erfahrung gelingt es selbst in demokratischen Entscheidungsprozessen zumeist, die Lehrermeinung durchzusetzen. Hier ist ein gehöriges Maß an Sensibilität nötig, um echte demokratische Strukturen aufzubauen.

Sowohl Lehrkräfte untereinander als auch Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler sollten die Rolle des Betreuers in der Schülerfirma offen diskutieren. Auch diese Rolle ist einer ständigen Entwicklung unterzogen und sollte sich vom Initiator der Aktivitäten zum Partner und Betreuer wandeln. Betreuende Lehrpersonen sollten als gleichberechtigtes Mitglied der Schülerfirma in Entscheidungsprozessen mitwirken, aber auch Fehler und Fehlentscheidungen zulassen. Im Sinne eines selbstorganisierten Lernprozesses sollten die begleitenden Lehrkräfte die Intensität ihrer Unterstützung dem Grad der Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler anpassen. Als Begleiterin oder Begleiter sollten sie ebenfalls darauf achten, dass der wirtschaftliche Erfolg nicht zu sehr in den Vordergrund rückt und die theoretische Einbettung und Reflexion ökologischer und sozialer Kriterien gewährleistet bleibt.

Die projektbegleitenden Lehrerinnen und Lehrer müssen keine Wirtschaftsexperten sein; sie können sich zusammen mit den Schülerinnen und Schülern auf einen gemeinsamen Lernprozess einlassen und sich Rat von Experten holen.

 

Kooperation und Vernetzung

Projektorientiertes Lernen und fächerverbindenede Lernarrangements verändern die Lehr- und Lernkultur an Schulen, da die Kooperation von Lehrerinnen und Lehrern auf vielen Ebenen gefördert wird.

Eine nachhaltige Entwicklung in der Schülerfirmenarbeit wirkt sich auf die gesamte Schule aus, da die Auseinandersetzung mit sozialen, ökologischen und ökonomischen Themenbereichen nicht an der Klassentür beendet werden kann.

Wenn zum Beispiel Einsparungen im Energiebereich diskutiert werden, wird es automatisch auch eine Rückmeldung an die Schule geben, wenn diese Einsparungsmaßnahmen gar nicht durchgeführt werden können, weil es weder die technischen Voraussetzungen an der Schule, noch die organisatorischen Möglichkeiten hergeben. Dieses Konfliktpotenzial sollte innerhalb der schulischen Struktur positiv aufgelöst werden.

Agiert eine Schülerfirma außerhalb der Schule, fördert die Präsentation der Schülerfirma und der Schule den Aufbau beruflicher Kompetenzen. So wird das Selbstbewusstsein der engagierten Jugendlichen gestärkt.

Sollte die Geschäftsidee direkt oder indirekt Einfluss auf die Unternehmen des schulischen Umfeldes haben, ist es sinnvoll, mögliche Konfliktpotenziale erst gar nicht entstehen zu lassen. In einem persönlichen Gespräch mit den betroffenen Unternehmen kann man klar herausstellen, welche Ziele mit der Schülerfirma erreicht werden sollen. Oft ergibt sich aus solchen Gesprächen sogar eine fruchtbare Kooperation mit einzelnen Unternehmen.

Die gesamte Arbeit im Bereich der Schülerfirmen in der Kölner Region ist eingebettet in das Kölner Netzwerk Schülerfirmen, getragen durch den Verein ConAction e.V., als freiemTräger der Jugendhilfe. Das Kölner Netzwerk Schülerfirmen wurde im Sommer 2003 von ConAction e.V. als Reaktion auf einen großen Bedarf an Austausch und Qualifizierungsmöglichkeiten zum Thema Schülerfirmen in Köln gegründet. Seither hat sich das Netzwerk als eine feste Einrichtung etabliert. Schülerfirmen, die in Köln und mittlerweile auch außerhalb gegründet werden, können kostenlos Mitglied des Netzwerks werden und von den gemeinsam geschaffenen Strukturen profitieren.

Bereits zu Beginn der Initiative zur Gründung von Schülerfirmen in Köln wurde deutlich, wie wichtig die Kooperation der Schülerfirmen in einem Netzwerk für eine nachhaltige Entwicklung dieser Projekte ist. Durch Kooperation kann man zusammen mit anderen die Ziele besser und schneller erreichen. Durch den Austausch entstehen neue Ideen und Anregungen und es entwickeln sich zukunftsweisende Lösungen für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrerinnen und Lehrer.

Der Erfahrungsaustausch im Kölner Netzwerk Schülerfirmen ist eine wichtige Grundlage für die Entwicklung von Standards für Schülerfirmen und hat dazu beigetragen, dass sich sowohl die Qualität der Produkte und Dienstleistungen, als auch die Struktur der Schülerfirmenarbeit deutlich verbesserte. Durch die Zusammenarbeit kann die Organisation der Schülerfirmenarbeit ökonomischer gestaltet werden. Dabei ist ein Erfahrungsaustausch auf der Ebene der Schülerinnen und Schüler ebenso notwendig, wie der der betreuenden Lehrkräfte.

Schülerfirmen-Qualifizierung...
...beim Kölner Netzwerk Schülerfirmen

Das Kölner Netzwerk Schülerfirmen bietet neben Gründungsberatungen auch Fortbildungen für Lehrkräfte an, die sich mit der Qualitätsentwicklung der Schülerfirmen beschäftigen. So wird zum Beispiel ein HACCP-Lehrgang für Lehrerinnen und Lehrer angeboten, der die sie zur Abnahme der jährlich durchzuführenden Hygienebelehrung der Schülerinnen und Schülern befähigt.

Es werden aber auch Qualifizierungsangebote gemacht, die ausschließlich für die Schülerinnen und Schüler entwickelt und angeboten werden. Sie zeigen, dass Schülerinnen und Schüler sich selbstständig auf den Weg machen, wenn sie ein Angebot erhalten, das sich mit Problemen ihrer Lebenswirklichkeit auseinandersetzt und bei dem sie aktiv Lösungen entwickeln können.

Neben diesen horizontalen Vernetzungsstrukturen muss die Schülerfirmenarbeit aber auch innerhalb der regionalen Strukturen abgesichert und verankert werden. Diese Form der vertikalen Vernetzung wird im Kölner Raum durch den Träger des Netzwerks abgedeckt. So können zum Beispiel Unternehmen Sachspenden direkt an das Netzwerk abgeben, das diese Spenden dann an die entsprechenden Schülerfirmen weiterleitet. Durch eine Kooperation der Kölner Bank e.G. mit dem Kölner Netzwerk Schülerfirmen können Schülerfirmen zum Beispiel kostenlos und unbürokratisch ein Konto bei dieser Bank eröffnen und zusätzliche Beratungen in Finanzfragen in Anspruch nehmen. Das Netzwerk ist durch den engen Kontakt zu den Schülerfirmen auch Sprachrohr für die regionale Schülerfirmenlandschaft gegenüber den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern.

Ausblick

Um Schülerfirmen den Weg in eine nachhaltige Entwicklung zu ebnen, gilt es gemeinsam Unterstützungsangebote zu entwickeln und umzusetzen. Wenn der Gedanke der Nachhaltigkeit in seinen Dimensionen für Schülerinnen und Schüler in Schülerfirmen greifbar gemacht werden soll, müssen Standards und entsprechende Materialien entwickelt werden, die diesen Prozess anstoßen, begleiten und dokumentieren helfen. Diese Standards sollten die individuellen Voraussetzungen der Schülerfirmen berücksichtigen und sich an den Lebenswirklichkeiten der Schülerinnen und Schüler orientieren. Strukturell müssten auf regionaler Ebene Partner gewonnen werden, die die nachhaltige Entwicklung der Schülerfirmenarbeit vor Ort koordinieren und begleiten.

Zum Ausklang: Einige Beispiele nachhaltiger Schülerfirmenarbeit

Einer Förderschule im rechtsrheinischen Köln fehlte ein Schulkiosk. Als die Idee geboren war, mit Schülerinnen und Schülern einen Pausenkiosk zu betreiben, ging es um die Ausgestaltung des Angebotes. Für selbst hergestelltes und gesundes Essen entschieden sich die Jugendlichen. Die angebotenen Snacks sind mit frischen Gemüse belegt; die Brötchen sind aus Vollkornmehl. Nach und nach konnte das Angebot erweitert werden. Die Schülerfirma übernimmt inzwischen externe und interne Cateringaufträge. So konnten einige Ausbildungsbörsen im Köner Raum bereits von den Büffets profitieren. Besonders großen Anklang finden die türkischen Spezialitäten, die alle in der Schulküche von den Jugendlichen selbst zubereitet werden.

Catering mit regionalen Produkten...
...in der Schule und auf Veranstaltungen

Konkrete Energieberatung in Schule und den privaten Haushalten der Elternschaft bietet eine Schülerfirma aus dem Kölner Umland seit einigen Jahren erfolgreich an. Hier wird die Nachhaltigkeit - auch in den inneren Strukturen - vorbildlich praktiziert. Inzwischen sind an der Schule in jeder Klasse zwei Schülerinnen oder Schüler als Energieberater tätig, die von der Schülerfirma geschult werden. Verschiedene Preisgelder, die die Schülerfirma gewonnen hat, konnten in ein anspruchsvolles technisches Equipment investiert werden.

Messen von Energieverbrauch...
...in Schule und Haushalten

An einer Kölner Gesamtschule kamen Schülerinnen und Schüler auf die Idee, mit umweltfreundlichem Büromaterial ihren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Auf die Dauer kamen zum Angebot FairTrade-Produkte hinzu, die ebenfalls bei Schüler- und Lehrerschaft der Schule großen Absatz finden. Den nicht unerheblichen Erlös spendet die Schülerfirma an ein Straßenkinder-Projekt in Südamerika.

Der Erlös aus Fair-Trade-Produkten...
...geht an ein Straßenkinder-Projekt in Südamerika

Die aufgezeigten Entwicklungen innerhalb der Schülerfirmen sind im Sinne eines nachhaltigen Prozesses noch längst nicht abgeschlossen. Jedes Schuljahr darf man sich auf neue Überraschungen und Ideen freuen. Ausdrücklich sei betont, dass es sich bei den Beispielen um eine sehr kleine Auswahl der gesamten Schülerfirmen-Palette handelt.

Zurück zum Seitenanfang                                                                    Zurück zur Startseite